Geschwisterliebe – wann fängt die Konkurrenz an? Wie sehr kann die Eifersucht ausarten?

Meine kleinen Schätze 🙂 ich finde es jedesmal aufs Neue zuckersüss wenn sie zusammen auf der Couch sitzen oder gemeinsam etwas spielen.

Beide haben im August Geburtstag, die Große wird 3 und die Kleine 1. Ein sehr schönes Alter, den langsam spielen sie immer mehr und mehr miteinander. Natürlich würde sich meine Große wünschen, dass ihre Schwester schon viel mehr mit ihr spielen könnte, aber sie begreift, dass sie noch ein Baby ist und erst alles nach und nach lernen muss. Ich bin froh, dass sie sehr viel Geduld mitbringt, denn so manches Mal krabbelt die kleine Prinzessin der großen Prinzessin alles nieder. Und obwohl es für die Große am Anfang sehr ungewohnt war, die Aufmerksamkeit zu teilen, hat sie es inzwischen gut akzeptiert. Aber natürlich kommt das eine oder andere Mal die Eifersucht zum Vorschein. Es ist nicht immer leicht, eine ideale Lösung für beide zu finden, aber ich denke wir schlagen uns ganz tapfer. Trotzdem muss ich zugeben, dass sich in mir immer mehr den Kopf zerbreche, wie es wohl werden wird, wenn im November unser drittes Kind zu Welt kommt. Wird die Eifersucht oder Konkurrenz zunehmen? Wie wird sie es überhaupt aufnehmen? Denn ich muss zugeben, obwohl ich im 6 Monat bin, habe ich mich noch nicht getraut, ihr etwas zu sagen. Wenn man sie fragt, sagt sie lächelnd, sie möchte schon noch mehr Geschwister, aber ich denke nicht, dass sie es schon wirklich versteht.

Zum Vorbeugen wird die Große im September mit dem Kindergarten anfangen – wobei ich hoffe das sie ihn gut annimmt und sich, wie bei den Schnuppertagen, sehr darauf freut. Es wäre schon eine enorme Erleichterung am Vormittag sich nur um zwei Kleinkinder zu kümmern und zu wissen, dass die Große gut aufgehoben ist. Vor allen wünsche ich mir mehr Abwechslung für sie und ich denke der Kindergarten ist genau das Richtige dafür. Obwohl ich zugeben muss, dass ich mir so manch ungute Bemerkung in der Spielegruppe anhören musste, denn es gibt nach wie vor sehr viele Mütter, die der Meinung sind, dass Kinder erst ab den 4 Lebensjahr in den Kindergarten gehören, vor allen wenn die Mutter zuhause ist. Ausnahme wäre bei ihnen: ich müsste arbeiten, aber ansonsten zählt mein Argument, dass die Große dadurch mehr Abwechslung im Alltag hat und vor allen Vormittags nicht zu kurz zuhause kommt, nicht. Sie verstehen nicht, dass es mir wichtig ist, dass sie auch neue soziale Kontakte aufbauen soll. Nur mit ihren Geschwister-Babies zu spielen ist auch nicht das Wahre. Sie hat zwar einige Freunde, aber leider sieht sie sie auch nur einmal in der Woche und ich finde die Vorstellung schön, wenn sie unter der Woche 5 Tage mit ihren Freunden verbringen kann und Nachmittags bei ihrer Familie ist.

Am meisten ärgert mich bei all denn, dass oft solch Kommentare von Müttern mit nur einem Kind kommen. Mit nur einem Kind, kann man sich so manchen Luxus an Zeit gönnen, aber mit zwei oder drei, da muss wirklich den ganzen Tag durchorganisieren und dabei ist einfach am aller wichtigsten, dass kein Kind zu kurz kommt.

Kennt ihr das Problem vielleicht auch?

Gibt es eine ideale Lösung? Übersehe ich etwas? HILFE……

 

 

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2 Kommentare zu „Geschwisterliebe – wann fängt die Konkurrenz an? Wie sehr kann die Eifersucht ausarten?

  1. Absolut ist der Kindergarten ein Gewinn! Sich mit Fremden anzufreunden, sich in eine neue Gruppe einzufügen, Vertrauen zu Erziehern aufbauen etc. kann man gar nicht zu Hause lernen. Das alles erst mit vier Jahren zu lernen halte ich für ziemlich spät. Zumal zwei Jahre später schon die Einschulung beginnt.

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