Das liebe Leid mit dem Hausbau…. :(

Vielleicht kennt das ja der Eine oder Andere von Euch. Man lernt sich kennen, heiratet, gründet eine Familie, spart so gut es geht nebenbei und nachdem ein Kind dem Anderen folgt, möchte man doch gern ein Eigenheim, bevor man noch lange weiter Miete zahlt und der Platz immer weniger und weniger wird.

Wir dachten uns, momentan wo der Zinssatz doch so ein niedriges Niveau hat, können wir es mal wagen und nach einem geeigneten Grundstück Ausschau halten. Gesagt – getan. Wir hätten nie gedacht, was wirklich passendes in dem kurzen Zeitfenster zu finden. Aber nach kaum einem Monat fanden wir eine nette kleine Gemeinde, neben der sich Kindergarten und Volksschule befinden und keine 150 Meter entfernt, zwei passende Gründstücke sich anbieten.

Ich muss schon zugeben, zum einem hätten wir es uns vielleicht besser überlegen sollen, denn jetzt grübelt man natürlich darüber nach. Es darum, dass für uns die Vorstellung beide zu nehmen einfach zu verlockend gewesen war. Auf dem einem möchten wir uns Eigenheim haben, dass Andere wird eher ein Spielplatz für die Kinder und ein Nutzgarten für mein Obst und Gemüse. Und später können die Kinder selbst ein Haus darauf bauen oder falls keins der Kinder das Haus oder Grundstück haben möchte, wird es verkauft. Grund verliert nie an Wert, im Gegenteil – das war auch unser Hintergedanke. Jetzt zuschlagen, wenn es nicht teuer ist, um später eine weitere Absicherung zu haben.

Tja, jetzt hatten wir uns eine gute Baufirma gesucht gehabt, aber leider ließ uns diese immer wieder vertrösten. Es kamen einfach keine Termine zustande, keine Baupläne schritten voran….das ganze Trauerspiel ging 4 Monate lang….. 😦 bis wir endlich eine Schlussstrich zogen und uns eine neue Firma gesucht haben. Leider mussten wir feststellen, dass sich die Kosten, die mit der anderen Baufirma besprochen waren, nun in einem ganz anderen Rahmen befinden. Es ist depremierend, wenn sich alles so schön ausgemalt hat und wusste, man sich viel Grund kaufen, ein nettes Haus darauf stellen und kommt trotzdem noch finanziell gut weg. Tja, nun ist dieser Traum geplatzt und wir müssen sehen wo Einsparungen gemacht werden. Es stört uns nicht in ein Haus zu ziehen, von dem es zwar fertig ist, aber natürlich noch Monat für Monat immer wieder etwas Arbeit ansteht. Es werden sicher nicht gleich alle Zimmer fertig sein, es wird nach und nach gestrichen und der Boden verlegt. Es gibt nur ein Badezimmer, dass Andere folgt. Es sind einfach viele Sachen die nach und nach gekauft werden – die Küche, wird auch sicher einige Monate dauern, aber wozu gibt es Kochplatten 😉 Es ist alles zu schaffen, es ist nur traurig, wenn man sich sicher fühlt, seinen Teil erledigt und sich einfach nur auf den weiteren Nachwuchs konzentrieren will. Und dann – zwei Monate vor der Geburt – heißt es dann, jetzt nochmal von vorne!

Tja, auch wenn wir jetzt bald alles zusammen haben und kommt noch das größte Hinderniss: Die Bank!

Ich bin gespannt was unser Berater dazusagt, dass wir den Rahmen vielleicht noch einwenig vergrößern müssen…..

Ich bin nur froh, dass es jede Menge Förderungen gibt, dass erleichtert einiges. Den trotz den guten Zinssatz, bin ich froh, wenn man nicht die komplette Summe von der Bank braucht, wer kann schon sagen, wie es in einigen Jahren aussieht.

Da wird wohl die letzte Karenzzeit kürzer ausfallen – dann heißt es schon früher wie gedacht: ab in die Arbeit!

Kennt ihr das auch? Habt ihr auch so manches beim Hausbau planen erlebt?

Das Schlimmste ist dabei, sich vor den Kindern so wenig wie möglich anmerken zu lassen. Oder gar jetzt in der Schwangerschaft nicht aufzuregen…….

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5 Kommentare zu „Das liebe Leid mit dem Hausbau…. :(

  1. Ohjeh! Aber das mit der ersten Baufirma hört sich auch nicht gut an! Stell Dir mal vor, die wäre während eures Hausbaus pleite gegangen! Vielleicht seid ihr aber jetzt auf einem „geraden“, kalkulierbaren Weg. Auch wenn es jetzt erst einmal enger werden wird… Aber die Belastung wird mit der Zeit geringer!

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  2. Wir sind gerade auch soweit, dass wir uns was suchen wollen. Auch wir haben das Ganze vielleicht etwas unterschätzt und wir sind nochmals einen Schritt zurück getreten und lassen nochmal ein Jahr vergehen, bevor wir die Sache erneut in Angriff nehmen.

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  3. Wir haben gebraucht gekauft, das ist aber schon 20 Jahre her und längst bezahlt. Eingezogen sind wir auch erst mal ohne großartig was zu machen, unsere Wünsche haben wir dann nach und nach realisiert, auf die Art gab es keine bösen Überraschungen und es war auch alles problemlos zu finanzieren, ich drücke Euch die Daumen 🙂

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