Zwei Tage ohne Papa`s Hilfe geschafft :)

Ich muss ganz ehrlich zugeben, nach vier Wochen zu Zweit, war mir schon einwenig Bammel, wie es wohl sein wird, wenn ich allein mit drei Kindern bin. So kann man immer jederzeit den Anderen rufen oder sich Aufgaben aufteilen, aber wenn man dann wirklich allein ist – ohne Planung geht da nichts. Aber ich muss sagen, ich habe tolle Kinder!!! Ja ich weiß das sagt wohl so ziemlich jeder über seine Kinder 😉 aber ich bin sooo stolz auf sie. Die Große half mir wo es nur ging und das obwohl sie selbst mit etwas Husten und Schnupfen angeschlagen ist, aber sie ist einfach eine Helfernatur und macht es liebendgern. Natürlich gab es eine kleine Belohnung: sie liebt Smarties, also gab es einpaar davon 🙂

Und die Kleine, sie hat kaum geeifert, sogar Sachen angereicht und ihren kleinen Bruder die Flasche beim Trinken gehalten oder gestreichelt – zuckersüss!!!!

Unser kleiner Prinz war ganz friedlich, zumindest die meiste Zeit, Abends plagen ihn immer wieder gern Bauchschmerzen, aber tagsüber ist er momentan sehr friedlich 🙂 so war der Nachmittag schnell um und kaum das wir fertig gespielt hatten und alles andere vorbereitet war, war schon wieder Abendessenszeit.

Sicherlich atme ich auf, wenn ich alle Kinder im Bett hab, dann gehts erstmal auf die Couch und 10 Minuten Füße hochlegen und einfach nur die Stille genießen. Danach gehts an die restliche Hausarbeit und an`s häkeln, bis mich wieder eins der Kinder braucht. Aber ich glaube, wir machen es ganz gut 🙂

Heute gestand mir mein Mann, dass er in der ersten Woche leicht überfordert war. Die Große mit dem Kindergarten und ihrer gerade etwas schweren mal mehr mal weniger Trotzphase. Die Kleine die Anfangs sehr viel geeifert hat und nur am Weinen war und kaum noch selbst krabbeln oder gehen wollte, sondern nur getragen werden wollte. Und dann unser Neuzugang 😉 der alle zwei Std. verpflegt werden wollte, ob Tag oder Nacht. Ich hatte ihn vorgewarnt und versucht beizubringen, sich in den Ruhephasen auszuruhen, aber davon wollte er nichts wissen. Wenn die Kinder schliefen, so holte er sich keine neue Energie durch Schlaf, sondern spielte lieber Laptop. Ich verstehe das er abschalten musste, ging mir auch so, aber Schlaf ist so so so wichtig!!!! Und ich merkte von Tag zu Tag das er immer mehr auf dem Zahnfleisch ging. Die Große wurde angemotzt, die Kleine wurde ständig ermahnt und stehen gelassen, ich wurde angemotzt – nur der Kleine wurde brav versorgt. Nach gut zwei Wochen gab es ein klärendes Gespräch, denn so konnte es auf keinen Fall weitergehen. Danach wurde es wieder besser und nun, nach einem Monat haben wir unseren Rhythmus und jetzt da er wieder arbeiten geht, ist dies um so wichtiger.

Aber ich muss ganz ehrlich sagen: Rießen großen Respekt an alle alleinerziehende!!!!!! Das was ich jetzt nur ab und zu machen muss, mal am Vormittag, mal einen Nachmittag, mal eine Nachtschicht – das habt ihr 24 Std. !!!!! Ich liebe meine Kinder und ja, wir würden es schon schaffen, aber oft nehme ich mir etwas mit ihnen vor und die Zeit vergeht so schnell, dann das Neugeborene, da muss ich schon echt zeitlich rechnen, dass ich es schaffe mich mit der Großen mal hinzusetzen und ein Puzzle zusammen zu machen oder was zu malen. Wenn die Kleine noch dabei ist, dann spielen wir oft Barbie, wo sie mitspielen kann oder bauen was mit ihrem Lego Duplo. Aber sobald der kleine Mann ruft, muss ich mich wieder abkapseln. Ich versuche ihm im selben Raum zu verpflegen, aber ist oft nicht so leicht, denn die ganze Lautstärke der Anderen verträgt er nicht so gut. Er ist dann viel weinerlicher und unruhiger, weil er einfach keine Ruhe findet. Und wenn er mal zur Ruhe kommt und sie ihn ständig aufwecken, weil sie mal wieder etwas lauter spielen, dann ist es auch sehr anstrengend für ihn. Ich hoffe mit unserem Haus und Garten wird es leichter. Man hat dann doch mehr Fläche zum zurückziehen, die Kinder haben mehr Spielmöglichkeiten und die Kleinen kommen hoffentlich besser zur Ruhe.

Aber nochmal: Wahnsinn was ihr alles leisten müsst. Und auch wenn bei Euch das Eine oder Andere mal etwas zu kurz kommt oder auf später verschoben wird, weil es manchmal einfach zeitlich nicht möglich ist – vor allen wenn man noch arbeiten muss – ihr seid tolle Eltern und die Kinder werden Euch sicherlich dankbar sein und für jede Minute lieben die ihr miteinander verbringt 🙂

Jetzt ist Papa wieder zwei Tage zuhause – muss gleich ausgenutzt werden 😉

 

 

 

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