Feiertage wieder geschafft :)

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich liebe die Weihnachtstage – schon von klein auf, jedoch hatte ich unterschätzt wie solch Feiertage mit Kindern sind. Von Kind zu Kind schaffe ich momentan immer weniger wie z.B. dieses Jahr gerade mal so eine Sorte Kekse gebacken und das im November, weil im Dezember keine Zeit dafür war. Oder nur halb so viel dekoriert, den Baum nur mit den nötigsten geschmückt, damit die Kleine nicht alles runterreißt, dass Weihnachtsessen zwar schön gestaltet, aber nur einen Hauptgang gemacht – keine Vor oder Nachspeise und schon gar nicht großartig den Tisch dekoriert. Ich bin froh, wenn mich meine Große immer wieder daran erinnert die Weihnachtsbeleuchtung anzumachen!!!!

Ich habe es unterschätzt gebe ich ganz ehrlich und offen zu! Das Leben mit Kindern ist herrlich, aber man muss sich schon in einigen Sachen einschränken, wenn sie so klein sind. Im Moment zählt nur, dass sie alle versorgt sind, Kindergarten und Arbeit klappt und der Haushalt einigermaßen in Schuss gehalten wird. Erst wenn unser Prinz – aktuell 2 Monate – älter ist und regelmäßiger durchschläft, dann wirds leichter, tagsüber und abends noch etwas zu erledigen.

Und obwohl wir wussten, es würde nicht leicht werden, sind wir am 1. Weihnachtstag zu meinen Eltern gefahren. Sie haben sich sehr gefreut, aber ganz ehrlich, hätte meine Mam keine Hüftop gehabt, wären wir nicht gefahren. Erstmal musst du für ein Baby jede Menge Sachen mitnehmen, dann natürlich noch für die zwei Mädels, wollen ja auch beschäftigt und versorgt sein. (Von Spielzeug bis Ersatzkleidung musste alles dabei sein) Danach kommt die Zeitfrage: wann fahren wir am besten? Es ist eine Fahrt von gut 40 Min. – einfach und wenn man doch einige Std. bleiben will, sollte man zeitig los. Also noch das Reisebett eingepackt, damit unsere Mittlere ihren Mittagsschlaf halten kann. Außerdem noch darauf achten, dass das Baby gegessen hat, denn unter der Fahrt bei Minusgrad mag ich nicht unbedingt irgendwo anhalten und ihm Essen geben, während die anderen zwei rumnörgeln. Sobald man ein Neugeborenes hat, ist alles eine Frage des Zeitplans.

Also alles so gut wie möglich geplant und ab ins Auto. Kofferraum war voll, 3 Kinder wollen ja versorgt sein. Aber natürlich musste man etwas vergessen 😦 das Babyphone! Aber zum Glück hat unsere Mitllere so ein lautes Organ, dass sie nicht zu überhören ist 😉

Angekommen wollten die Kinder natürlich gleich essen, schlafen und kuscheln…..danach wurde schön gegessen, zumindest abwechselnd, denn das Baby brauchte Kuscheleinheiten. Überhaupt ist er ein sensibler und mag es nicht, wenn zuviel los ist. Also Mami allein mit ihm in die offene Küche neben dem Esszimmer und mit viel Streicheln und in der Schaukel hin und her wiegen, schlief er ein – zumindest für kurze Zeit. Nach der Bescherung und zwei Std. später fing sich die Große an zu langweilen. Verständlich, die anderen zwei Kinder haben nicht wirklich spielen wollen und waren jünger wie sie, im Fernsehen lief nichts, ihr Spielzeug interessierte sie nicht, die Erwachsenen hatten keine große Lust was zu spielen, also kam sie ständig zu uns. Natürlich versuchten wir sie so gut es geht zu unterhalten, ob ein Brettspiel, malen oder Puppenspielen, aber wenn dann das Baby kommt und noch die Schwester dazu, dann muss man sich wieder aufteilen und sicherlich kommt sie dann wieder zu kurz. Es war nicht leicht, für keinen von uns. Oma und Opa so lieb sie auch sind, hatten sich zwar immer wieder kurz mit den Kindern beschäftigt, aber sie sind so aufgewachsen, dass Kinder sich eher selbst beschäftigen sollen. Oma war nur ständig am Essen herrichten und wegräumen, aufräumen und kurz mal das Baby halten. Opa redet lieber mit den Erwachsenen oder schaut fern. Alle anderen haben selbst entweder ein Kind um das sie sich kümmern müssen oder wollen einfach nur auf der Couch entspannen. Ich kann es niemanden übel nehmen, aber nach 6 Std. hatten wir die Grenze erreicht und packten alles zusammen und fuhren nach Hause. Waren von 11 Uhr bis 17 Uhr da! Wenn die Kinder älter werden, wird es natürlich leichter, aber mit so kleinen Kindern: 3 1/2 Jahre, 1 1/2 Jahre und 2 Monate, dass ist dann doch nur ein Stress, denn man sich und den Kindern ersparen sollte. Der Oma zur Liebe haben wir diese Fahrt auf uns genommen, aber ab nächsten  Jahr haben wir hoffentlich unser Haus und dann gibts die Feiertage erstmal nur bei uns, bis Kinder dann wirklich ein schönes Alter haben, wo es für sie und uns nicht mehr Stress bedeutet, sondern einfach nur die Feiertage genießen.

Heute hatte ich mit der Oma telefoniert und sogleich wollte sie wissen, wann wir sie das nächste Mal wieder besuchen kommen, aber ich erklärte ihr gleich, dass das so schnell nicht der Fall werden würde, zumindest nicht alle zusammen. Nur ich und die Große, ja das klappt hin und wieder, aber alle zusammen, nein, auf gar keinen Fall! Erst wenn die Kinder älter sind. Wirklich verstanden hat sie es nicht, aber sie akzeptiert es und das reicht mir. Sie hat es schön gefunden, alle unter ihrem Dach zu haben – wir auch – aber was für eine Arbeit dahinter steckte, dass war ihr nicht bewusst. Sie konnte die Kinder, sobald sie quengelten an uns abgeben, aber wir mussten versuchen alle drei möglichst gut unter einen Hut zu bringen, bei Laune zu halten, zu versorgen und vielleicht kennt ihr es: zuhause geht es einfach viel leichter. Man hat alles sofort zur Hand, weiß wo was steht, wie man am besten wenn handhabt und die Kinder selbst sind zuhause ruhiger und entspannter, sie haben ihre gewohnte Umgebung.

Kennt ihr das auch? Habt ihr vielleicht ähnliches erfahren an den Weihnachtstagen?

Nächstes Jahr sind schon zwei, nicht nur eins der Kinder soweit, dass sie bei den Weihnachtsvorbereitungen helfen können, darauf freue ich mich am meisten. Finde es so toll, sie miteinzubeziehen, vor allen wenn es um Weihnachten geht. Die schöne Deko, die Lichter, die Musik….ich liebe es….und dann erst das Naschen der Kekse 🙂 also nächstes Jahr müssen wir unbedingt backen, wenigsten zwei Sorten 😉

 

 

 

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2 Kommentare zu „Feiertage wieder geschafft :)

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