Geschwisterliebe :) so süss!!!!

Jetzt ist unser kleiner Prinz zwei Monate bei uns und es läuft immer besser. Inzwischen haben sich beide Mädels recht gut an ihn gewöhnt und merken das ein Baby viel Aufmerksamkeit bedarf, aber je mehr die Möglichkeit besteht sie miteinzubeziehen, desto weniger eifern sie. Die Große durfte von Anfang an mehr mithelfen, aber mit einem 15 Monate alten Kleinkind ist es nicht so leicht. Mit einer Puppe, einem Fläschchen, einer Windel und Decke, versuchte ich ihr Tag für Tag ein Verständnis für ein Baby beizubringen. Ich zeigte ihr wie man es wickelt, füttern und pflegt – ist so süss, wenn sie die Puppe einschmiert, denn natürlich, alles was der Kleine kriegt, möchte sie auch machen. Jetzt nach zwei Monaten traue ich mich immer mehr sie zu ihm zu lassen, natürlich nicht ohne Aufsicht. Aber sie hat gut gelernt, ihn sanft zu berühren und zu streicheln. Wild ist sie nur, wenn sie ihm versucht eine neue Windel (bringt sie ganz brav, total süss) unter den Hintern zu schieben oder sie greift sich die Flasche und versucht ihm essen zu geben – kommt zum Glück nur selten vor 😉 es ist wirklich zuckersüss mit anzusehen. Auf die zwei Monate hat der Konkurrenzkampf immer mehr nachgelassen. Bei der Großen ging es ziemlich schnell, denn auch sie merkte das sie natürlich etwas mehr Zeit mit uns verliert, wollte sogar eine zeitlang nicht in den Kindergarten gehen, aber das hat sich zum Glück schnell wieder erledigt. Aber die Kleine hat schon ordentlich geeifert. Ständig geschrien wenn man bei ihm war, war wirklich eine harte Probe für die Nerven gewesen. Hast den dauernden Schlafmangel und dann das ständige Geschrei, aber war zuversichtlich, dass es irgendwann ein Ende nehmen muss und siehe da – zwei Monate später gehts Berg rauf 🙂 Mein Mann ist da noch nicht so ganz zufrieden, aber für ihn ist alles natürlich auch etwas schwieriger zu handhaben. Er hat nicht diese Routine drinnen, ist ja nicht ständig zuhause. Ehrlich gesagt, traue ich mich ihn auch noch nicht mit allen drei Kindern zuhause zu lassen. Meist nehme ich immer eins mit oder sogar zwei. Sicherlich würde er es schon schaffen, aber ich weiß nicht wie es euren Männern geht, aber meiner ist etwas zu ungeduldig was da angeht. Er mag es nicht, wenn die Kleine sofort schreit, nimmt sich nicht soviel Zeit für sie und wenn dann auch noch die Große kommt und gern spielen möchte, aber die Kleine ihn gerade beansprucht, dann fällt es ihm sehr schwer, beides gleichzeitig zu schaffen. Und wenn dann auch noch der Kleine schreit, ist es ganz vorbei. Er hat es noch nicht so raus, wie er wen am besten wie beschäftigen kann. Ist dann schnell überfordert und schickt dann die Große ins Zimmer zum Spielen, die Mittlere gern hinterher und kümmert sich dann ums Baby, aber wenn es dann drüber im Zimmer Streit gibt, dann wirds schon wieder schwierig…… aber ich denke in einigen Monaten wird es leichter. Das Baby kriegt nach und nach immer längere Schlafphase und vor allen geregelte, die Große macht sich jetzt schon toll und kann sich auch selbst beschäftigen und die Mittlere – ich hoffe so sehr – fängt langsam mal an zu reden und kann sich dann auch uns gegenüber besser verständigen, ist so unglaublich sprechfaul!!!! Bevor sie spricht – schreit sie lieber! Sie zeigt auf das was sie will und schreit, anstatt das sie was sagt und mit 17 Monaten könnte sie es langsam wirklich anfangen.

Manchmal frage ich mich ob das normal ist???????

Bin es von der Großen anders gewöhnt, die hat so schnell krabbeln und laufen gelernt, dass wir kaum kucken konnten und kurz drauf kam auch schon das Reden. Aber die Zweite lässt es wirklich langsam angehen. Mit 16 Monaten hat sie endlich gelernt, selbst aufzustehen und auch frei zu stehen und gehen, kann sie ein – zwei Schritte und lässt sich dann fallen, mag nicht mehr. Aber wenn du ihr den kleinen Finger gibst, rennt sie fast davon. Und sprechen, eben nur Dada, Mama und Didi… Ich weiß jedes Kind hat seinen Rhythmus und wenn sie noch nicht mag, werd ich ihr sicher keinen Druck machen, aber es wäre einfach schön, sich auch mit ihr besser verständigen oder mit ihr frei herumzulaufen zu können.

Wie gehts euch mit euren Süssen?

Aber am liebsten sehe ich in dieser Zeit der Männerwelt – meiner Männerwelt – meinem Mann zu, manchmal weiß ich nicht wer das größere Kind ist – oder wer hilfloser von den Vieren ist????? 😉

Im Vertrauen: wenn er nicht da ist, habe ich oft weniger Chaos, Unruhe und Stress mit den Kindern, als wenn er da ist. Und das ist echt nicht böse gemeint, aber ich sage es ihm auch oft, dass wenn er da ist, bringt er meinen ganzen Rhythmus mit den Kindern durcheinander – aber natürlich bin ich froh, um jede Zeit die er mit uns verbringen kann. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich noch bloggen werde…… 🙂

 

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