Tafelspitzsuppe

Hier ein tolles Rezept meines Mannes – ich liebe seine Suppen, könnt mich immer Literweise sattessen. Er kocht schon immer in großen Töpfen. Er würde gern immer auf Vorrat kochen, hat die Hoffnung jedes Mal etwas einzufrieren – ne! Nicht mit seiner Frau 😉

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2 kg Tafelspitz
4-5 Stk Zwiebel
350 g Karotten
100 g gelbe Rüben
100 g Petersilwurzel100 g Sellerie
5 Stk Knoblauchzehen
1/2 Stange Lauch
1/2 Bund Petersilie
6-8 Lorbeerblätter
1 EL Wachholderbeeren
1-2 EL Pfefferkörner
Muskatnuss, frisch gerieben
Salz
ca. 10 Lieter Wasser

Zuerst bringt Ihr das Wasser zum Kochen.

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Währenddessen halbiert ihr die Zwiebeln und bratet sie richtig schwarz auf der geschnittenen Seite an. Die Schale von der Zwiebel nicht entfernen, denn die gibt noch eine sehr schöne Farbe für die Suppe.

Wenn das Wasser so richtig kocht, gebt ihr das Fleisch und die Zwiebeln in das kochende Wasser. 2kg Fleisch benötigen ca. 2 Std. Kochzeit. Erste Kontrolle nach etwa 1 1/2 Std. Stecht das Fleisch mit einer Fleischgabel an. Wenn es ohne roten Fleischsaft und sehr locker von der Gabel rutscht, ist es fertig.
Jetzt müsst ihr die Temperatur vom Wasser so halten, dass es nicht mehr kocht, sondern nur ganz leicht wallt. (Das heißt: es darf keine extremen Blasen mehr schmeißen)

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Am Anfang bildet sich immer wieder eine Schaumschicht auf der Wasseroberfläche, die Ihr unbedingt abschöpfen müsst, da euch sonst die Suppe trüb werden kann.

Jetzt könnt ihr die Gewürze bis auf Salz hinzugeben.
Zerdrückt den Knoblauch samt Schale mit einem Messer, um so die äterischen Öle freizusetzen. Ebenso bei den  Wachholderbeeren. Ihr braucht um die Hälfte weniger als wenn ihr sie im ganzen lässt.
Das Salz kommt erst ganz zum Schluss, da durch die lange Kochphase ständig Wasser verdampft und so die Möglichkeit besteht, dass die Suppe versalzen ist. Diesen Geschmack bekommt ihr so gut wie nicht mehr heraus.
Nach 2/3 der Kochzeit(ca 1 1/2 – 2 Stunden) gebt Ihr das ganze Gemüse in die Suppe. Wenn Ihr das Gemüse schält, gebt die Schalen des Gemüses auch in die Suppe, da auch in den Schalen noch Geschmack steckt.
Durch die späte Zugabe des Gemüses, kann man es auch noch zu der Suppe bzw. zum Gericht das Ihr aus dem Fleisch macht essen, da es nicht vollkommen verkocht ist.

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Am Schluss des ganzen Aufwandes lehrt ihr die Suppe durch ein Sieb. Am besten mit Etamin (Stoffwindel), um die restlichen Trübstoffe aus der Suppe zu filtern.

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Wer noch ohne Salz den Geschmack verbessern möchte, kann die abgesiebte Suppe noch reduzieren. Das heißt man lässt die Suppe weiter köcheln, um noch mehr Wasser zu verdampfen. Umso eine noch kräftigere Suppe zu erhalten. Jetzt kann man die Suuppe noch salzen, wenn sie einem noch nicht kräftig genug ist. Es kann jedoch auch sein, dass man kaum bzw überhaupt kein Salz mehr braucht.

Die ungefähre Gesamtkochdauer der Suppe beträgt ca. 3 Std.

Tipp: Ich reduziere die 10 Liter Wasser auf ca. 5 – 5 1/2 Liter, um einen kräftigen Geschmack zu erzielen.

 

 

 

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